1. August 2021

Inline-Wasserfilter zur Aufbereitung thermolabiler Endoskope

Bei der Aufbereitung thermolabiler Endoskope ist vieles zu beachten. Ein wichtiger Baustein zur korrekten und sicheren Aufbereitung ist die Qualität des zur Aufbereitung verwendeten Wassers.

Reinigungs-/Desinfektionsgeräte für thermolabile Endoskope (RDG-E) geben die Wasserqualität vor und sorgen dafür, dass das Schlussspülwasser sowohl mikrobiologisch als auch chemisch einwandfrei ist und den Vorgaben der Norm (DIN EN ISO 15883-4) und den KRINKO/BfArM-Empfehlungen entspricht. Ein besonderes Augenmerk gilt der Wasserqualität bei der manuellen Aufbereitung und der manuellen Aufbereitung mit maschineller Unterstützung, sogenannter „Halbautomaten" und Spülpumpen. Hier muss der Betreiber selbst dafür sorgen, dass die Wasserqualität mindestens im Schlussspülschritt den Anforderungen der Anlage 8 der KRINKO/BfArM-Empfehlung entspricht. Diese sagen in Punkt 3.4, dass zur Schlussspülung thermolabiler Endoskope ausschließlich „... frisches, mikrobiologisch einwandfreies Wasser zu verwenden...." ist. Die Verwendung von Sterilwasserfiltern wird sogar explizit erwähnt, da mit diesen Filtern Wasser von mikrobiologisch einwandfreier Qualität ausreichend zur Verfügung gestellt werden kann.

Die Verwendung von Sterilwasserfiltern stellt sicher, dass das Wasser einerseits mikrobiologisch einwandfrei ist, andererseits aber nicht mit dem Schlussspülwasser „gespart" wird: dies könnte zum Beispiel passieren, wenn die Schlussspülung mit sterilem Wasser aus Flaschen durchgeführt wird. Da es aber wichtig ist, die verwendete Desinfektionslösung rückstandsfrei vom und aus dem Endoskop zu entfernen, muss ausreichend Wasser verwendet werden.

Fazit: die Verwendung von Sterilwasserfiltern unterstützt die Ergebnisqualität der Aufbereitung durch mikrobiologisch einwandfreie Wasserqualität und ausreichend zur Verfügung gestelltes Wasser für die Schlussspülung.

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